Metaverse-Recht

Seit Ende 2021 ist die Metaverse ein Gesprächsthema. Der Facebook-Konzern hat in dieser Zeit seinen Namen in Meta abgeändert und es erfolgte der Launch der sogenannten Metaverse. Dies brachte vielzählige Versprechen für die ZukunI durch die Großunternehmen mit sich. Dennoch wissen eine Vielzahl von Menschen nicht, um was es sich hierbei handelt. Das gilt vor allem für die Verknüpfungen zu NFTs, Bitcoin oder dem Urheberrecht. Über diese ThemaQk wurde unsererseits in einem BlogarQkel „Metaverse-Recht – das Recht der virtuellen Welten im Internet“ berichtet. Jetzt wird nochmals ein Blick hierauf geworfen und es wird eine neue PerspekQve auf das weltweite Phänomen und dessen rechtlichen Gesichtspunkten geworfen.

In Deutschland ist Metaverse zum großen Teil unbekannt

Die Metaverse ist in Deutschland noch recht unbekannt, so wird dies auf einem BitcoinFactsheets für die Jahre 2022 und 2023 deutlich. Hierbei geht es um den Höhepunkt der MedienberichterstaEung, was dieses Großprojekt betriI. In MiEe 2022 haben Deutsche ab einem Alter von 16 Jahren zu 67 % noch nie Etwas von der Metaverse gehört. Was die Metaverse ist, wissen laut der Befragten lediglich 9 %. Den Begriff Metaverse erklären können nur 5 %, so die eigene Einschätzung.

Diese StaXsXk zeigt, dass hinsichtlich des Bekanntheitsgrades der Metaverse Nachholbedarf besteht. Die Befragung ergab, dass etwa 50 % der Personen Angst vor den technischen Entwicklungen der Metaverse haben. Dabei gingen die Befragten von einem vollendeten Konzept aus, in welchem das Leben im großen Umfang in einer virtuellen Welt verbracht wird. Die Metaverse ist technisch gesehen nicht viele SchriEe hiervon abgelegen.

Eine Erklärung zur Metaverse Die Metaverse ist nicht eine bestehende Realität, sondern vielmehr eine Vision, weshalb es nicht leicht zu verstehen ist. Wenn man sich mit der Metaverse auseinandersetzt, fällt auf, dass es sich zum großen Teil um Versprechen und Zukunbspläne geht. Ein Verständnis für diese Vision ist jedoch ein bedeutender SchriE für die Einführung ins Metaverse-Recht.

Die Vision dahinter

Die Metaverse soll zur Verschmelzung der virtuellen Welt, erweiterten Realität und der psychischen Welt führen. Diese Vorgehensweise wird als EvoluXonsstufe des Internets beXtelt, was uns heute als zweidimensionale Bildschirmoberfläche bekannt ist. VR-Brillen soll den Verwendern ermöglichen in virtuelle Räumlichkeiten einzutreten und eine gemeinsame InterakXon ermöglichen („Virtual Reality“). Die Unternehmen, die das Metaverse als Geschäbsmodell verwenden, werden diese Räume bereitstellen können. Es gibt viele Aspekte, Abstufungen und OpXonen zur Anwendung. Erdenklich sind ausschließlich virtuelle Räume, in denen die Errichtung eines Hauses ermöglicht werden soll oder das Beiwohnen in einer Fashion-Show. Eine Verbindung der virtuellen mit der realen Welt soll möglich sein, so soll Werbung auf echte Gebäude abgebildet oder Gruppen MeeXngs mit Hologrammen ermöglicht werden.

Wie sieht es in der Zukunft aus?

Im Alltag bekommt man von der Metaverse nicht mehr viel zu hören im Jahre 2024. Grund hierfür, ist dass die erste Push Werbung zu Ende ist und die auf die Umsetzungsphase übergegangen worden ist. Nicht nur Großkonzerne sondern sogar Staaten haben die Absicht das Potenzial des Metaverse für sich zu gebrauchen. Aktuell ist ein Durchbruch noch nicht in Sicht. Wird „Metaverse“ bei YouTube eingegeben und nach den meisten Aufrufzahlen gefiltert, zeigen sich vermehrt negaXve Erfahrungen. Auf „Dubai Metaverse Strategy“ und weiteren offiziellen Webseiten zur Stärkung des Metaverse sind immer noch lediglich Zukunbsvisionen sehen. An konkreten Erfolgen von teilnehmenden Unternehmen, die zur Veranschaulichung dienen, mangelt es.

Am Potenzial scheitert es wie zuvor nicht. Eine Vielzahl von Player glauben an dieses PotenXal und es werden weiterhin hohe Summen an Geld in das Projekt invesXert. Demnach ist ein erfolgreicher Durchbruch möglich. Es soll ein Bitcoin Wolkenkratzer mit 40 Stockwerken als Brücke zum Metaverse in Dubai gebaut werden und hierauf sollen NFTProjekte präsenXert werden.

Metaverse-Recht

Weiterhin stehen rechtliche Fragen zum Metaverse offen. Bei einem Verkauf von virtuellen Grundstücken ist eine Aunlärung über die Rechte der TransakXon notwendig. Im März 2023 wurde, durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) anerkannt, dass das Metaverse als Anwendungsbereich für NFTs dienlich ist. Hierdurch haben größere Behörden, welche für die Überprüfung von rechtlichen Themen verantwortlich sind, ein Blickwinkel auf das Metaverse geworfen.

Es bleiben weiterhin einige Fragen ungeklärt, so auch im Urheberrecht oder im Datenschutzrecht. Wie können in diesem Fall diese virtuellen Konzepte urheberrechtlich geschützt werden? Schließlich ist es möglich, dass einmalige Gebäude im Metaverse durch einen Architekten konstruiert und errichtet wird. Wenn digitale Markplätze für Nutzer errichte werden, damit diese dort einkaufen gehen können, werden Vorschriben aus dem Datenschutzrecht relevant.

Die Anwendungsebenen bleiben beschränkt im Hinblick auf diese rechtlichen Fragen, wen keine ausreichend anerkannten Strukturen im Metaverse bestehen. Demnach werden im deutschen Rechtssystem interessante Urteile in Erscheinung treten, wenn es zu einem konkreten Fall diesbezüglich kommt. Für Unternehmen, die das Metaverse nutzen wollen, ist nun Vorsicht geboten. Die rechtliche Beratung zu den Themen Metaverse-Recht, KryptoRecht und den hiermit einhergehenden Problemen ist demnach sehr lohnend.

SBS LEGAL – Ihre Kanzlei für Metaverse-Recht

Es kommen interessante rechtliche Fragen auf, wenn es um die Metaverse geht. Dabei geht es nicht um einen rechtsfreien Raum. Um ein risikofreies PotenXal ausschöpfen zu können, wird eine rechtliche Beratung empfohlen. Wir sind gern bereit, Ihnen bei möglichen Fragestellungen tatkräbige Unterstützung zu leisten.

Wie sicher sind unsere Daten im Internet?

Millionen Nutzer durch Datenlecks bei Facebook und Twitter betroffen

Durch eine Sicherheitslücke bei Twitter haben Hacker Millionen von persönlichen Daten erlangt. Das Ausmaß ist erheblich, so sollen rund 400 Millionen Nutzer des sozialen Netzwerks betroffen sein. Immer wieder hört man von Datenlecks im Internet, besonders Twitter und Facebook hatten im letzten Jahr immer wieder für Aufsehen gesorgt, durch zahlreiche Schlagzeilen, wo es um Sicherheitslücken der Plattformen ging.

Was spricht man von einem Datenleck?

Von einem Datenleck spricht man, wenn private Informationen eines Nutzers offengelegt werden. Datenlecks können demnach unabsichtlich geschehen, wenn auf die Datensicherheit nicht genug geachtet wurde oder auch durch einen geplanten Angriff von Hackern, welche sich derartige Sicherheitslücken zunutze machen, um an die persönlichen Daten der Nutzer zu gelangen.

Sind meine Daten betroffen?

Hacker haben es besonders auf die sensiblen Daten abgesehen wie Namen, Nutzernamen, Passwörter, E-Mail-Adressen oder auch Bankdaten.

Warum werden Daten meine gehackt?

Hacker, oder auch Cyberkriminelle, haben es auf private und vertrauliche Informationen abgesehen aus verschiedenen Gründen. Beweggründe können sein, diese Daten zu verkaufen, oder weiterzuverwenden. Häufig werden die Daten dann verwendet, um mit diesen dann Phishing zu betreiben. Unter Phishing versteht man das Benutzen von fremden Daten, um vertrauenswürdig zu wirken und so andere Personen zu täuschen. Häufig ist das Ziel von Phishing an weitere Daten zu kommen, Leute zu erpressen, oder durch Bankzugänge an Geld zu gelangen.

Datenlecks gibt es schon lange…

Hacker werden immer aktiver, statistisch gesehen steigen von Jahr zu Jahr die Angriffe im Internet. So hatte das Jahr 2021 im Vergleich zu 2020 nach dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), einen Anstieg von 22 % mit 144 Millionen neuen Schadvarianten. Datenlecks und Cyberangriffe von Hackern reichen dabei von Privatpersonen, über Online-Plattformen, bis hin zu Krankenhäusern. Besonders große und schnell wachsende Unternehmen sind betroffen, da bei diesen die Wahrscheinlichkeit für Lücken in der Datensicherheit häufig höher liegen. So war zum Beispiel während der Pandemie die Nachfrage für Lieferdienste sehr hoch und viele neue Lieferanten sind auf den Markt gekommen, in der Folge wurde immer wieder von Sicherheitslücken berichtet.

Datenleck bei Facebook

Facebook machte Schlagzeilen Anfang 2021, als eine halbe Milliarde persönliche Facebook Daten weltweit offengelegt wurden. Darunter waren rund 6 Millionen deutsche Nutzer. Der Mutterkonzern von Facebook namens Meta soll 265 Millionen Euro bezahlen, weil das Datenleck aufgrund von eigenen Versäumnissen bestand. Facebook hat allerdings die Strafe noch nicht bezahlt und geht gegen die Geldbuße gerichtlich vor.

Datenleck bei Twitter

Neben Facebook sind auch andere soziale Netzwerke von Datenlecks betroffen, besonders Twitter hat in der letzten Zeit für Aufsehen in der Datensicherheit gesorgt. Hacker hatten durch ein Datenleck, welches vermutlich aus dem Jahr 2021 stammt, Zugriff auf 400 Millionen Nutzerdaten erhalten und diese anschließend zum Verkauf angeboten. Zunächst hatte ein Hacker namens „Ryushi“ den Twitter-Inhaber Elon Musk Ende 2022 dazu aufgefordert, die Daten selbst aufzukaufen, mit den Worten „Um zu vermeiden, dass Sie in der EU 276 Millionen US-Dollar Strafe zahlen müssen, wie Facebook es getan hat, ist Ihre beste Option der exklusive Kauf dieser Daten.“, für die Daten wollte Hacker „Ryushi“ von Musk 200.000 US-Dollar, im Gegenzug versprach „Ryushi“, die von ihm gesammelten Daten nach Geldeingang zu löschen und niemanden sonst anzubieten.

Dass es sich um keine leere Behauptung hielt, wurde spätestens dann klar, als die Hacker Daten von bekannten Persönlichkeiten, wie dem Sänger Shawn Mendes, dem Basketballspieler Stephen Curry, oder dem Model Cara Delevinge, veröffentlichten. Am 23.12.2022 meldete dann die irische Datenschutzbehörde DPC einen Fall von Datendiebstahl in Höhe von 5,4 Millionen Datensätzen bei Twitter, aus demselben Datenleck soll auch „Ryushi“ die Daten bezogen haben. Die Behörde ermittelt, ob die Daten aufgrund von Verstößen gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gestohlen worden sind.

Da es vermehrt auf vielen sozialen Netzwerken zu Hacker Angriffen gekommen ist, wie bei Facebook und Twitter, besteht die Gefahr, dass Hacker mehrere personenbezogene Daten verknüpfen, um so noch mehr Informationen über eine Person zu erlangen. Das macht das Auftreten der Hacker dann noch glaubwürdiger und für die betroffene Person noch gefährlicher.

Erst vor wenigen Tagen wurde dann bekannt, dass eine Twitter Datenbank mit 235 Millionen Einträgen scheinbar frei verfügbar ist, dies teilte der israelische Sicherheitsforscher Alon Gal mit. Dabei sei ziemlich sicher, dass diese von dem Hackerangriff Ende Dezember stammen, wo die 400 Millionen Daten, der Twitter Nutzer, erbeutet wurden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät Internetnutzern, regelmäßig zu überprüfen, ob Ihre Daten bei bekannt gewordenen Datenlecks gestohlen worden sind. SBS LEGAL berät Sie gerne, wenn es um ihre Sicherheit im Internet, oder andere datenschutzrechtliche Themen geht.