Seit längerer Zeit wird heftig über die Zulässigkeit der Speicherung von IP-Adressen durch die Provider diskutiert.

Nun hat das Landgericht (Urteil vom 06.06.2007 – Az.: 10 O 562/03) hierzu eine Entscheidung getroffen.

Dabei hat das Gericht entscheiden, dass eine kurzfristige Speicherung dieser Daten zulässig ist.

Nach Ansicht der Darmstädter Richter ist die Speicherung für eine Dauer von 7 Tagen durch die Vorschrift des § 100 Absatz 1 TKG gedeckt. Denn die Provider benötigten die IP-Adresse zur Erkennung, Eingrenzung und Beseitigung von Störungen oder Fehlern ihrer Telekommunikationsanlagen. So sei es nachvollziehbar und allgemein bekannt, dass es nach dem Ende einer Internetverbindung einige Zeit dauern könne, bis eine Störung entdeckt oder eine Fehlermeldung durch andere Service Provider erfolgt. Dies gilt etwa auch für Mitteilungen betreffend Spam-Angriffen.